Polizei Leipzig: herausragend substanzlos
Wie zu erwarten hat sich auch die dritte “Komplexkontrolle” der Polizei fast nichts zu Tage gebracht, außer den erneuten Beweis ihres eigenen Unvermögens. Beim Einsatz selbst bot sich ein ähnliches Bild wie letztes mal: Mehrere Hundertschaften waren im Einsatz und haben etwas mehr als 800 Personenkontrollen durchgeführt. “Gezielt wurden Straßen und Plätze im Rauschgiftmilieu aufgesucht, um hier mit konzentrierten Aktionen die Anbieterszene zu verdrängen”, schreibt die Polizei. Von der eher unpassenden Verwendung des Begriffes “Milieu” mal abgesehen, muss man sich ernsthaft fragen, ob die Cops allen ernstes selber glauben, sie könnten “die Anbieterszene” auch nur ansatzweise “verdängen”, indem sie die Kontrollen an Stadtweit bekannten Konsumorten durchführen, also genau dort, wo sich ein halbwegs fitter Dealer niemals blicken lassen würde. Da wundert es auch nicht, dass abermals alle Ermittlungsverfahren wegen “des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz” (an der Zahl 31) gegen bereits dahingehend hinlänglich bekannte Personen eingeleitet worden sind. These: Bei allen 31 Personen handelt es sich vorrangig um Leute, denen man ihre paar halben Gramm Irgendwas für den Eigenkonsum abgenommen hat. Das verkauft die Polizei in ihrer Pressemitteilung allen Ernstes auch diesmal wieder als “herausragend”.






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